05.11.2018

Einsatz für Frieden und Freiheit


Der Bildsteiner Kameradschaftsbund feierte am Seelensonntag sein 90-jähriges Bestehen.

Der erste Weltkrieg war gerade einmal zehn Jahre zu Ende, als Anfang des Jahres 1928 die Gründungsversammlung des Kameradschaftsbundes Bildstein durchgeführt wurde. „Wohl die wenigsten hätten damals daran gedacht, dass zehn Jahre später wieder junge Soldaten zum Zweiten Weltkrieg einrücken müssen“, mahnte Obmann Karl Brunner, der seit diesem Jahr federführend dem 36 Mitglieder umfassenden Verein vorsteht. Unter diesen drei Dutzend Mitgliedern sind auch die drei noch lebenden „Kriegsheimkehrer“ Hermann Gmeiner (Ehrenobmann), Johann Gmeiner und Alt-Pfarrer August Hinteregger.

Mahnung für die Zukunft

Nach dem festlichen Gottesdienst in der Basilika Maria Bildstein und der Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal wurden die Festgäste von Fahnenabordnungen der Bildsteiner Vereine zur Jubiläumsfeier in den Pfarrsaal begleitet. Dort würdigten auch Bürgermeisterin Judith Schilling-Grabher, Pfarrer Paul Burtscher und Oberst Alwin Denz (Vorarlberger Kameradschaftsbund) die Verdienste des Vereines, der sich angesichts des Gedenkjahres „100 Jahre Ende des ersten Weltkrieges“ unter anderem auch als Mahner für die Zukunft sieht. Werte wie Frieden, Freiheit oder Solidarität müssten – so die Festredner – stets hochgehalten werden. Der Kameradschaftsbund gelte mit seinen ideellen, sozialen und humanitären Zielen sowie seiner starken Heimatverbundenheit als wichtige Stütze, wenn es darum gehe, den Vaterlands- und Heimatgedanken in der Gesellschaft zu fördern.

©Natascha und Walter Moosbrugger


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