21.10.2018

„Für Ernstfall gerüstet“


Das fingierte Szenario beim Bauernhof von Peter und Simone Flatz (Parzelle Loch) war ebenso realistisch wie auch besorgniserregend dargestellt: Nach einem dramatischen Brandfall sollten sowohl im Innern des Stadels als auch im funktionslosen Heukran bewusstlose Menschen geborgen werden – das Löschen des Feuers natürlich inklusive. Dass so ein Ereignis in einer abgelegenen Parzelle eine gewisse Anfahrts- und Leitungsverlegungszeit benötigt, ist klar. Und eben diese Situationen müssen in regelmäßigen Abständen geprobt werden, wie der Bildsteiner Feuerwehrkommandanten Markus Nenning erklärte: „Wir bedanken uns bei den Hausherren für die Möglichkeit, unsere Abschlussübung hier in einem für unsere Gemeinde realistischen Ambiente durchführen zu können.“

Für so ein Unglück bedarf es auch einer guten Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren. „Auf Grund der Lage in der Nähe von Alberschwende-Fischbach ist es wichtig, möglichst rasch auch die Feuerwehr Alberschwende zu rufen. Für den Ernstfall müssen wir einfach in ausreichender Stärke gerüstet sein.“ Nahezu zeitgleich waren beide Truppen vor Ort und die „Rettungskette“ lief in Folge wie geschmiert. Alle Ziele wurden vor einem großen Publikum erreicht, die Probe bei strahlendem Sonnenschein war ein voller Erfolg. Zu guter Letzt wurde zusätzlich noch ein Holz-Unfall mit eingeklemmten Personen und der Hilfe des Roten Kreuzes gemeistert, ehe sich der Einsatzleiter und Bildsteiner Kommandant gemeinsam mit Komm.-Stv. Johannes Geser (OF Alberschwende, AFK-Mittelwald), den kritischen Probe-Beobachtern Gerhard Pehr und Johannes Battlogg (OF Wolfurt) sowie Bgm. Judith Schilling-Grabher bei den teilnehmenden Florianijüngern bedankte und diese zum verdienten geselligen Saisonausklang einlud.

©Natascha und Walter Moosbrugger


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