Veranstaltungen
Barockensemble der Wiener Symphoniker
Wertes Publikum!
Heuer dürfen wir Sie zu einem besonders abwechslungsreichen Programm einladen! Ein Schwerpunkt des Programms ist der 275. Todestag von Tomaso Albinoni. Wir spielen sein berühmtestes Stück, sein Adagio in g-moll, das aber gar nicht von ihm stammen soll. Die Auflösung dieses Krimis erfahren Sie am 2. August. Albinoni stammte aus Venedig und komponierte wunderbare Triosonaten und Concerti. Das schönste aus der Sammlung op.9 ist das Oboenkonzert in d-moll, dass der Solo-Oboist der Wiener Symphoniker, Paul Kaiser, spielen wird.
Ein anderer wunderbarer Bläsersolist der Wiener Symphoniker ist Manuel Gangl. Er wird das 1. Klarinettenkonzert von Johann Melchior Molter spielen. Molter lebte von 1696 bis 1765 und war der erste Komponist der Musikgeschichte, der ein Konzert für Klarinette und Orchester schrieb.
Unser neuer Ensemble- Cellist Michael Vogt spielt sein erstes Konzert mit uns und hat sich für seinen Einstand ein Concerto grosso von Georg Friedrich Händel gewünscht. Passend zum Adagio von Albinoni ebenfalls in g-moll. Die Concerto grossi von Händel gehören zu den Höhepunkten des Barock. Eine kleine Sologruppe (2 Violinen und 1 Cello) löst sich immer wieder aus dem Gesamtensemble heraus. Diese spannende Gegenüberstellung von drei konzertierenden Solo-Instrumenten und dem Orchestertutti bildet ein buntes Klangerlebnis.
Der Höhepunkt unseres Konzertes bildet Georg Philipp Telemanns „Wassermusik“, eine Ouverturen-Suite mit dem Namen „Hamburger Ebb´und Fluth“. Telemann war 1721 Musikdirektor der 5 Hamburger Hauptkirchen geworden. Als er aber nicht nur Gottesdienste leitete, sondern auch öffentliche Hauskonzerte veranstaltete, hagelte es Beschwerden beim Rat der Stadt „dass der hiesige Cantor Telemann zwar seine Music aufführt, dabei aber allerhand Unordnung schafft.“ Um den Rat gnädig zu stimmen komponiert der schlaue Telemann zur 100-Jahres-Feier der „Hamburger Admiralität“ die Wassermusik, die im Unterschied zu Händels Wassermusik aber im inneren uraufgeführt wird, und zwar beim Festmahl der Admiralität. Die Tänze der Suite entrollen vor dem Hörer ein mythologisches Panorama des nassen Elements.
Kommen Sie wieder zu uns auf den Berg, Sie werden es nicht bereuen!
Herzlichst
Prof. Christian Birnbaum
PROGRAMM
Tomaso Albinoni (1671 – 1751)
Sinfonia a quattro für Streicher und B.C.,
Allegro – Adagio -Allegro
Tomaso Albinoni/Remo Giazotto
Adagio in g- moll für Streicher und Orgel
Tomaso Albinoni (1671 – 1751)
Konzert Nr.2 für Oboe, Streicher und B.C. in d-moll, op. 9
Allegro e non presto – Adagio – Allegro
Solist : Paul Kaiser, Oboe
Georg Friedrich Händel (1685 -1759)
Concerto grosso op.6/ Nr.6 in g- moll für Streicher und B.C.
Largo affetuoso – A tempo giusto – Musette – Allegro - Allegro
Johann Melchior Molter (1696 – 1765)
Klarinettenkonzert Nr. 1 in A- Dur, MWV 6/Nr. 41
Moderato – Largo – Allegro
Solist : Manuel Gangl, Klarinette
Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)
„Wassermusik“, Ouverture in C- Dur ,TWV 55:C3
Ouverture – Sarabande(die schlafende Thetis) – Bouree (Die erwachende Thetis) – Loure (Der verliebte Neptun) – Gavotte( Spielende Najaden) – Harlequinade (der scherzende Tritonus) – Der stürmende Aeolus – Menuet (der angenehme Zephir) – Gigue (Ebbe und Flut)- Canarie (Die lustigen Boots -Leute)
Barockensemble der Wiener Symphoniker:
1.Violine:Alexander Burggasser, Edwin Prochart und Aurora Zodieru
2. Violine: Helmut Lackinger und Wolfgang Schuchbaur
Viola: Christian Ladurner und Natalia Binkowska
Violoncello: Michael Vogt
Kontrabass: Ivo Jordanov
Oboe : Paul Kaiser und Annika David - Kaufmann
Flöte: Stefan Tomaschitz und Theresia Prinz
Cembalo und Orgelpositiv: Christian Lebar
Dirigent: <st1:personname w:st="on">Christian Birnbaum</st1:personname>




















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