Veranstaltungen

Barockensemble der Wiener Symphoniker

So  02.08.2026
Beginn: 17:00 Uhr
Ort: Basilika

Veranstalter: Pfarre/Feuerwehr

Wertes Publikum!

Heuer dürfen wir Sie zu einem besonders abwechslungsreichen Programm einladen! Ein Schwerpunkt des Programms ist der 275. Todestag von Tomaso Albinoni. Wir spielen sein berühmtestes Stück, sein Adagio in g-moll, das aber gar nicht von ihm stammen soll. Die Auflösung dieses Krimis erfahren Sie am 2. August. Albinoni stammte aus Venedig und komponierte wunderbare Triosonaten und Concerti. Das schönste aus der Sammlung op.9 ist das Oboenkonzert in d-moll, dass der Solo-Oboist der Wiener Symphoniker, Paul Kaiser, spielen wird.

Ein anderer wunderbarer Bläsersolist der Wiener Symphoniker ist Manuel Gangl. Er wird das 1. Klarinettenkonzert von Johann Melchior Molter spielen. Molter lebte von 1696 bis 1765 und war der erste Komponist der Musikgeschichte, der ein Konzert für Klarinette und Orchester schrieb.

Unser neuer Ensemble- Cellist Michael Vogt spielt sein erstes Konzert mit uns und hat sich für seinen Einstand ein Concerto grosso von Georg Friedrich Händel gewünscht. Passend zum Adagio von Albinoni ebenfalls in g-moll. Die Concerto grossi von Händel gehören zu den Höhepunkten des Barock. Eine kleine Sologruppe (2 Violinen und 1 Cello) löst sich immer wieder aus dem Gesamtensemble heraus.  Diese spannende Gegenüberstellung von drei konzertierenden Solo-Instrumenten und dem Orchestertutti bildet ein buntes Klangerlebnis.

Der Höhepunkt unseres Konzertes bildet Georg Philipp Telemanns „Wassermusik“, eine Ouverturen-Suite mit dem Namen „Hamburger Ebb´und Fluth“. Telemann war 1721 Musikdirektor der 5 Hamburger Hauptkirchen geworden. Als er aber nicht nur Gottesdienste leitete, sondern auch öffentliche Hauskonzerte veranstaltete, hagelte es Beschwerden beim Rat der Stadt „dass der hiesige Cantor Telemann zwar seine Music aufführt, dabei aber allerhand Unordnung schafft.“ Um den Rat gnädig zu stimmen komponiert der schlaue Telemann zur 100-Jahres-Feier der „Hamburger Admiralität“ die Wassermusik, die im Unterschied zu Händels Wassermusik aber im inneren uraufgeführt wird, und zwar beim Festmahl der Admiralität. Die Tänze der Suite entrollen vor dem Hörer ein mythologisches Panorama des nassen Elements.

Kommen Sie wieder zu uns auf den Berg, Sie werden es nicht bereuen!

Herzlichst

 

Prof. Christian Birnbaum 

 

Kartenvorverkauf: Ländleticket und bei allen Ländleticket-Vorverkaufsstellen (Raiffeisenbanken und Sparkassen)

 

 

 

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